Flagge
Hintergrund

Indiecon 2014

05.09. – 06.09.2014 IN HAMBURG

Festival für unabhängige Magazine

in der Heine-Villa bei Hoffmann und Campe Corporate Publishing

Diese Hefte sind die Zukunft: Abseits der Anzeigenkrise und sinkender Auflagen haben sich in Deutschland hunderte unabhängige Magazine etabliert. Sie entstehen ohne die Maschinerie eines großen Verlags, in der Freizeit und neben dem Job oder als ambitionierte Vollzeitprojekte.

Wir bringen Menschen zusammen, die aus eigenem Antrieb ein Magazin produzieren. Auf der ersten Indiecon treffen sich erfolgreiche Gründerinnen und findige Nischenspezialisten. Wir wollen mit euch diskutieren: Was ist Indie? Wie bewegen sich kleine Titel zwischen Kunst und Kommerz – und was sind die großen Herausforderungen? In Schwerpunkten widmen sich Experten Inhalt, Design, Finanzen, Vertrieb und Online-Verlängerung. Und an der Bar gibt’s die weinende Piratenbraut. Einmal Indie, immer Indie! Wir freuen uns auf euch.

Hintergrund

Sprecher

Kai Brach

Kai Brach

Vortrag im Goldenen Salon
Samstag, ab 10 Uhr

Was ist Indie?
„Etablierte Weisheiten über Bord zu werfen.“

Kai Brach wohnt im Internet, wenn er nicht ausnahmsweise in seiner Wahlheimat Melbourne absteigt. Sein Thema ist die Web- und Tech-Branche – und trotzdem erscheint „Offscreen“ nicht als Blog, sondern auf feinem Streichelpapier. Als gut vernetzte Ein-Mann-Magazinmaschine kann Brach inzwischen von Offscreen leben. Sein Thema: Was gedruckte Hefte vom Netz lernen können und warum es sie immer geben wird.

Stephan Busse

Stephan Busse

Schwerpunkt im Roten Salon
Samstag, ab 14.30 Uhr

Was ist Indie? „Zu machen, worauf man Lust hat – und dann erst die Erwartungen anderer zu erfüllen.“

Der Mann mit dem verschmitzten Lächeln kennt vermutlich mehr Indiemags, als wir alle zusammen (außer Horst Moser liest jetzt mit). Als Projektleiter im Business Development beim „DPV Deutscher Pressevertrieb“ beobachtet Busse die Indiemag-Szene schon seit dem letzten Jahrhundert. Er weiß, wie man ein Magazin an den Kiosk bringt, welches Titelbild sich gut verkauft und welche Magazingründer einen langen Atem brauchen. Im Schwerpunkt Vertrieb möchte Stephan Busse mit euch ein paar Tricks aushecken, mit denen ihr einige Zwänge und Regularien des klassischen Pressemarktes umgehen könnt. Falls ihr könnt.

Ale Dumbsky

Ale Dumbsky

Podium im Goldenen Salon
Freitag, ab 17 Uhr

Was ist Indie? „Indie ist ein dreischenkliges Dreieck. Idiotie, Verantwortung, Romantik.“

Ale Dumbsky unterrichtet subjektiven und grafischen Journalismus an der FH Wien und produziert mit Boris Castro ein Heft im Zeitungsformat, das sich auf den ersten Blick keiner Konvention fügt. „Read“ ist dreist und dreckig, kann keine Honorare für Bilder oder Texte zahlen. Es liegt kostenlos in Kneipen, Kinos oder Skateshops, entstanden ist es aus dem „Radar Hamburg Filmfestival“. Indie eben – so wie Ale. Früher hat er bei der Punkband „Die Goldenen Zitronen“ Schlagzeug gespielt und das Hamburger Musiklabel „Buback Tonträger und Konzerte“ gegründet.

Gabriele Fischer

Gabriele Fischer

Podium im Goldenen Salon
Freitag, ab 17 Uhr

Was ist Indie?
„Wenn die Idee stärker ist als die Vernunft.“

Als Gabriele Fischer dem Manager-Magazin den Rücken kehrte, hatte sie als Wirtschaftsjournalistin schon viel erreicht. Anscheinend nicht genug: Unter ihrer Regie wurde „Brand Eins“ zu einem der wichtigsten Wirtschaftsmagazine Deutschlands. „Indie“ ist für sie zum Lebensmodell geworden. Aber wie unabhängig ist man eigentlich noch, als Aktiengesellschaft, die monatlich ein Magazin für die Schaufensterauslage produziert? Wann übernehmen Anzeigenkunden, Marketing-Abteilung und Nationalvertrieb die Regie – und wie geht man mit der Verantwortung für Angestellte und Mitarbeiter um? Brand Eins ist eines der Größten unter den Kleinen. Oder eines der Kleinsten unter den Großen?

Nikolaus Förster

Nikolaus Förster

Podium im Goldenen Salon
Samstag, ab 16.15 Uhr

Was ist Indie? „Wenn die Lust auf Freiheit einen überwältigt – und sich auszahlt.“

Für Nikolaus Förster ist „Indie“ eine Wette auf die Zukunft: Den One Shots und schnelllebigen Mechanismen der Medienbranche stellt er traditionelle Blattmacher-Werte entgegen: Qualität, enge Kundenbeziehungen, ein Team, das selbst unternehmerisch denkt. Wie erfolgreich die Strategie ist, muss sich noch zeigen. Sein Magazin „Impulse“ gehörte mehr als 30 Jahre lang zum Verlagskonzern Gruner + Jahr, bis zum Ende der Wirtschaftsmedien. Anfang 2013 übernahm der langjährige Chefredakteur Förster den Titel und gründete einen eigenen Verlag. Sein Motto: „Mach es!“

Oliver Gehrs

Oliver Gehrs

Vortrag im Goldenen Salon
Freitag, ab 16 Uhr

Was ist Indie? „Wenn man Themen bringen kann, die Anzeigenkunden meiden.“

„Blattschuss“ war ein recht beschreibender Titel für das Videoblog von Oliver Gehrs, in dem er regelmäßig die Texte namhafter Großverlags-Blätter ins Visier nahm. Egal ob Spiegel, Süddeutsche oder taz – auch Gehrs’ alte Arbeitgeber wurden schonungslos rezensiert. Im Jahr 2003 schuf der Berliner das unabhängige Gesellschaftsmagazin „Dummy“. Das Heft erfindet sich mit jeder Ausgabe neu: Neues Thema, neue Redaktion, neue Gestalter – und das vier Mal jährlich. Dummy liegt heute am Kiosk neben den Medien ehemaliger Kollegen und verkauft rund 40.000 Exemplare. Muss es auch – denn mit Titelthemen wie „Schmerz“ lockt man nicht unbedingt Anzeigenkunden an.

Josephine Götz

Josephine Götz

Podium im Goldenen Salon
Samstag, ab 16.15 Uhr

Was ist Indie? „Anzeigen zu verkaufen, während die Mitbewohner nebenan Sex haben.“

Mit ihrer Bachelorarbeit hat Josephine Götz den ersten Grundstein für ihr eigenes Magazin gelegt. Das Heft für urbane Abenteurer hat sich mit frischen Formaten und umarmender Ansprache eine feste Leserschaft erarbeitet. Götz und ihr Team machen was sie wollen - und treffen dabei offenbar den richtigen Ton. Inzwischen sind fünf Ausgaben des Magazins „Päng!“ erschienen, finanziert durch Anzeigen, Vorverkauf und Crowdfunding. Und Götz? Ist parallel Chefredakteurin des Uni-Magazins „Spiesser“ geworden. Ist die Zeit als „Pängster“ etwa schon vorbei?

Michael Hopp

Michael Hopp

Werkstatt im Roten Salon
Samstag, ab 14.30 Uhr

Was ist Indie? „Wenn es mit uns selbst zu tun hat – und damit mit anderen.“

Indie war auch vor mehr als dreißig Jahren ein heißes Thema. Zum Beispiel als Michael Hopp zusammen mit anderen in Wien den Ur-Indie „Wiener“ entwickelte, auf dessen Grundfesten später auch die Zeitschrift Tempo wuchs. Etwas von dieser Hitze versucht Michael Hopp heute in Unternehmenspublikationen spürbar werden zu lassen, die er mit eigenem Redaktionsbüro in Hamburg für Hoffmann und Campe Corporate Publishing betreut. In seiner Werkstatt am Samstag wird Hopp Indiemag-Machern über die Schulter blicken und die Temperatur messen.

Ole Jendis

Ole Jendis

Schwerpunkt im Goldenen Salon
Samstag, ab 14.30 Uhr

Was ist Indie?
„Mit den eigenen Ideen Leser zu begeistern und an sich zu binden.“

Ole Jendis ist mit den Instrumenten der Großverlage vertraut. Für den Bauer-Verlag hat er an „Welt der Wunder“, „TV 14“ und „Das neue Blatt“ gearbeitet, für Gruner+Jahr an FTD und Impulse. Interessant: Bevor er auf Verlegerseite ging, volontierte Jendis bei den Kieler Nachrichten, ist also von Haus aus Journalist. Schreiben wird er allerdings auch in seinem neuen Job vermutlich nicht: Jendis blieb Impulse verbunden, auch als sich der Titel zusammen mit Chefredakteur Nikolaus Förster aus dem Großverlag verabschiedete. Jetzt also in eigener Verantwortung und ohne Gezerre in den oberen Etagen?

Fabian Knöbl

Fabian Knöbl

Werkstatt im Roten Salon
Samstag, ab 11 Uhr

Was ist Indie?
„Indie-Projekte sind do-it-Projekte mit offenem Ausgang.“

Fabian Knöbl kann Bananenschalen reparieren oder den Regenbogen neu interpretieren. Er arbeitet neben Designjobs und der angewandten Illustration an freien Projekten, Installationen, Artzines und Ausstellungen. Zusammen mit Patrick Molnar und Sebastian Zimmerhackl gründete er die Workshop-Reihe „Analogsonntag“. Den freiwilligen Verzicht auf digitale Hilfsmittel sieht er als gute Übung, um die Wahrnehmung zu schärfen. Für die Indiecon wird aus dem Analogsonntag ausnahmsweise ein Analogsamstag.

Kati Krause

Kati Krause

Werkstatt im Konfi
Samstag, ab 11 Uhr

Was ist Indie?
„Indie ist Mut dazu, nicht von jedem verstanden zu werden.“

Ihre erste Zeitschrift – über Haustiere – klebte Kati Krause noch von Hand zusammen und verkaufte sie vor dem Supermarkt ihres Heimatortes. Es war der Anfang einer langen Liebesgeschichte: Seitdem hat sie eine ganze Reihe Magazine erfunden und geleitet, darunter Ling (für die spanische Airline Vueling), Companion (für die deutsche Hotelkette 25hours) und ihr eigenes Projekt „A Mag for all Seasons“. Eine Jahreszeit wäre ihr vermutlich auch zu langweilig – genau wie nur ein Job. Sie schrieb für Indies wie Dummy, Vice oder Apartamento. Mit „Tinta de la Casa“ brachte sie zuerst in Madrid und Barcelona Menschen zusammen, inzwischen lädt sie unregelmäßig nach Berlin ein. Als selbstständige Editorial Director spezialisiert sie sich auf die Konzeption von Print- und Digitalmagazinen und Content Strategien. Derzeit schiebt sie Projekte beim Gestalten-Verlag und bei „Freunde von Freunden“ an.

Volker Lilienthal

Prof. Dr. Volker Lilienthal

Podium im Goldenen Salon
Freitag, ab 17 Uhr

Was ist Indie?
„…immer wieder Pionierarbeit mit Kraft und Fantasie.“

Volker Lilienthal ist Inhaber der Rudolf-Augstein-Stiftungsprofessur für Qualitätsjournalismus am Institut für Journalistik und Kommunikationswissenschaft der Uni Hamburg. Für die Unabhängigkeit von Massenmedien engagierte er sich schon während seiner Zeit als Redakteur beim Evangelischen Pressedienst. Seine Recherche zu Schleichwerbung im öffentlichen-rechtlichen Rundfunk („Marienhof-Skandal“) wurde mit mehreren Preisen ausgezeichnet. Mit „Message – Internationale Zeitschrift für Journalismus“ gibt er auch ein eigenes Independent Magazine heraus.

Katarzyna Mol-Wolf

Katarzyna Mol-Wolf

Podium im Goldenen Salon
Freitag, ab 17 Uhr

Was ist Indie? „Indie ist authentisch, immer ein bisschen Rock ’n Roll und nachhaltig erfolgreich.“

Irgendwann konnte Katarzyna Mol-Wolf das Hin und Her nicht mehr ertragen: Sie hatte als Verlags- und Anzeigenleiterin für Gruner + Jahr das Frauenmagazin Emotion mitentwickelt, doch wegen einer unsicheren Prognose tat sich nach der Startphase nicht mehr viel. Bis sich Mol-Wolf entschloss zu handeln. Die promovierte Juristin kaufte den Titel Ende 2009, seitdem erscheint er im eigenen Verlag. Gemeinsam mit Anke Rippert leitet Mol-Wolf heute „Inspiring Network“ als geschäftsführende Gesellschafterin. In dem Verlag erscheint neben „Emotion“ seit 2011 auch das Philosophiemagazin „Hohe Luft“.

Horst Moser

Horst Moser

Vortrag im Goldenen Salon
Samstag, ab 18 Uhr

Was ist Indie?
„indie c’est moi!“

Horst Mosers Lust auf Magazine scheint unstillbar. Seine Sammlung ist groß genug für ein Museum, das er auch gerade plant. Er arbeitet als Art Director, Zeitschriftenkonzeptioner, Verleger und Autor. Wer bei seiner Agentur „Independent Medien-Design“ anruft, wird schon mal auf den späten Abend verwiesen. Anruf bis 24 Uhr, kein Problem. Sein Geld verdient er mit Redesigns von Medien bekannter Marken wie Siemens, Leica oder Merian, aber das Herz schlägt für Indie. Im „moser Verlag für Kunst und Fotografie“ erscheint seit 2009 das Independent-Magazin „Cut – Leute machen Kleider“; zur Konferenz QVED, die Moser 2013 gegründet hat, kommen die spannendsten Designer der Zunft. Er mache nur noch, was ihn interessiert, sagt Moser – schön, dass er zur Indiecon kommt.

Dirk Mönkemöller

Dirk Mönkemöller

Podium im Goldenen Salon
Freitag, ab 17 Uhr

Was ist Indie?
„Machen zu können, was man will.“

Dirk Mönkemöller und Christian Schneider machen mit „The Weekender“ ein Heft für Draußies und Alltagsflüchtlinge. Ihre Zeitschrift liegt viermal jährlich am Bahnhofskiosk – als Massenprodukt sieht Dirk Mönkemöller sein Magazin aber nicht. Der Grafikdesigner hat ein Herz für’s Verschrobene, die sich unter anderem in den früheren Ausgaben seines „Fanzine No1“ zeigt. The Weekender wurde im Erscheinungsjahr gleich mit dem Lead Award ausgezeichnet. Indie ist für Mönkemöller, erst mal machen zu können, was man will.

Boris Rosenkranz

Boris Rosenkranz

Podium im Goldenen Salon
Samstag, ab 16.15 Uhr

Was ist Indie?
„Indie ist das Gegenteil von Langeweile.“

Diese Stimme! Schon für die Bandansage lohnt es sich, bei Boris Rosenkranz anzurufen. Unglaublich, dass er erst vor wenigen Jahren beim Rundfunk gelandet ist. Der Anfang, ganz klassisch: Bei einer Lokalzeitung tief im Westen. Nebenbei studierte er Literatur, Soziologie und Politik an der Ruhr-Uni Bochum. Von 2004 bis 2006 arbeitete Rosenkranz als Redakteur bei der taz nrw und danach als freier Autor, vor allem für die taz-Medienseite. Dann war das Studium zu Ende, es folgte 2009 der Wechsel nach Hamburg und ein Volontariat beim NDR. Seit 2011 berichtet er vermehrt zu Medienthemen, als fester Freier für ZAPP (NDR) und als Autor für weitere Redaktionen.

Andreas Volleritsch

Andreas Volleritsch

Werkstatt im Konfi
Samstag, ab 11 Uhr

Was ist Indie?
„Indie ist immer mit Liebe und Leidenschaft gemacht.“

Der gebürtige Kärntner führt gemeinsam mit seiner Partnerin Michaela Pernegger seit 2013 das Grafikbüro „Neubau Editorial Design“ in Hamburg. Neben Auftragsarbeiten lässt sich das Duo oft und gern auf großangelegte Magazinexperimente ein. Zum Beispiel ein Redesign des neuen Testaments: Seine Indiemag-Fassung lag am Kiosk und wurde mit diversen Awards ausgezeichnet. Mit „547490“ gestaltete er treffsicher eines der schönsten Magazine zur Fußball-Weltmeisterschaft 2014 in Brasilien.

Steve Watson

Steve Watson

Vortrag (auf Englisch) im Goldenen Salon
Samstag, ab 13 Uhr

Was ist Indie?
„Publishing because it matters, not because it pays.“

Wer hat schon mal darüber nachgedacht, Spiegel, Stern oder GEO vom Klo zu verbannen und Indiemags zu abonnieren? Das ermöglicht Steve Watsons Subscription Service „Stack“. Die Idee: Jeden Monat liegt ein anderes, handverlesenes Magazin im Briefkasten. Steve hat Stack 2008 als Blog gestartet, während er parallel als Redakteur für eine Kreativagentur in London arbeitete. Den Job hat er Anfang dieses Jahres aufgegeben und widmet sich jetzt voll und ganz seiner Vision von einem neuen Vertriebsnetzwerk für Indies.

Marc Winkelmann

Marc Winkelmann

Podium im Goldenen Salon
Samstag, ab 16.15 Uhr

Was ist Indie?
„Indie ist Selbstverwirklichung durch Selbstausbeutung.“

Marc Winkelmann ist schon quer durch die Verlagslandschaft gewandert. Er war Kaufmann bei Gruner + Jahr, Volontär im der Verlagsgruppe Milchstraße und schließlich fast acht Jahre lang freier Journalist für Süddeutsche, Frankfurter Rundschau oder diverse Entwicklungsredaktionen. Seit 2009 macht er „Wirtschaft für den Menschen“ und hat dafür das Magazin Enorm mitgegründet. Seit April ist Marc Chefredakteur.

Oliver Wurm

Oliver Wurm

Werkstatt im Konfi
Samstag, ab 11 Uhr

Was ist Indie? „Machen, zweifeln, sorgen, durchziehen, freuen. In der Reihenfolge.“

Oliver Wurms größtes Problem: Bevor er eine Idee verwirklicht hat, treibt ihn schon die nächste um. So erklärt sich die Serie aus Monolithen, die Wurm in den vergangenen Jahren geschaffen hat. Seit ein paar Jahren produziert er Sticker-Alben für Städte, gemeinsam mit Andreas Volleritsch hat er schon die „Bibel als Magazin“ an den Kiosk gebracht. Der jüngste Streich des Duos: Das Weltmeister-Magazin „547490“, das rechtzeitig zum Turnierstart am Bahnhofskiosk lag.

Hintergrund

Programm

Freitag, den ganzen Tag

Saal

Schmökern

Lese-Insel und Magazinausstellung im großen Saal. Wir zeigen eine Auswahl aus dem indiemags.de-Archiv, einen großen Schwung internationaler Top-Indies und natürlich die Hefte der Vortragenden und Gäste. Und kaufen kann man (die meisten) auch – der famosen Stella sei Dank! Also: Sitzplatz kapern, in feinen Heften schmökern und über die Szene und die Zukunft fabulieren.

Freitag, ab 13 Uhr

Entree, Saal

Ankommen, Warmwerden

Ab jetzt sind die Flügeltüren der Villa geöffnet. Wir sagen Hallo und drücken euch ein Franzbrötchen in die Hand.

Freitag, ab 15.45 Uhr

Goldener Salon

Begrüßung

Freitag, ab 16 Uhr

Goldener Salon

Impulsvortrag

Die Vielfalt ist zurück am Kiosk: Neben hochauflagigen Verlagstiteln liegen heute Klein- und Kleinstpublikationen, die von unabhängigen Magazinmachern produziert werden. Digitaldruck und Desktop-Publishing, neue Finanzierungs- und Vertriebswege machen es vielleicht so einfach wie nie, ein Magazin zu gründen. Aber was liegt da eigentlich in der Zeitschriftenauslage? Oliver Gehrs findet: Viel zu viel schöner Schrott. Denn bei aller Begeisterung für Selbstmachen bleiben ihm zu oft die Inhalte auf der Strecke. Und überhaupt: Indie! Wie viel Unabhängigkeit hat ein Titel, der von einer Werbeagentur produziert wird? Der von vorn bis hinten durchgesponsert ist? Der seinen Autoren und Fotografen nichts bezahlt? Oliver Gehrs hält ein Plädoyer für die Freiheit der Magazinmacher – und hinterfragt, wie diese sie nutzen. Mit Oliver Gehrs

Freitag, ab 17 Uhr

Goldener Salon

Podium: „Was ist Indie?“

Was verbindet unabhängige Magazine? Was treibt die Menschen dahinter? Das sind die großen Fragen auf der Indiecon. Auf dem Podium zeigt sich, wie breit das Spektrum unabhängiger Titel ist. Wo liegen die Gemeinsamkeiten? Ein Überblick: Brand Eins wurde unter der Regie von Gabriele Fischer zu einem der wichtigsten Wirtschaftsmagazine Deutschlands. Aber wie unabhängig ist man eigentlich noch, als Aktiengesellschaft, die jede Woche ein Magazin für die Schaufensterauslage produziert? Katarzyna Mol-Wolf hat ihr erstes eigenes Magazin aus dem Großverlag Gruner + Jahr herausgekauft. Seitdem erscheint „Emotion“ unabhängig. Management-Buyout – das klingt nach kühler Berechnung. Aber warum startet sie zwei Jahre später das anspruchsvolle Philosophiemagazin „Hohe Luft“? Ist es doch die reine Indie-Lust – so wie bei Dirk Mönkemöller? Sein Magazin The Weekender liegt am Kiosk – als Massenprodukt sieht er es aber nicht. Indie ist für ihn, erstmal machen zu können, was man will. Und Ale Dumbsky? Der Gründer des Musiklabels Buback produziert ein Heft im Zeitungsformat, das sich auf den ersten Blick keiner Konvention fügt. Read ist dreist und dreckig – Indie eben. Oder? Mit Gabriele Fischer (Brand Eins), Katarzyna Mol-Wolf (Emotion, Hohe Luft), Dirk Mönkemöller (The Weekender), Ale Dumbsky (Read), Moderation: Prof. Volker Lilienthal (Message, Uni Hamburg)

Freitag, ab 19 Uhr

Saal, Garten

Grillen, Indie-Bar, Musik

Ein Blick auf den Teller: „Mangold-Spinatquiche mit Gorgonzola und gerösteten Pekannüssen, etwas Honig und Salz – dazu Salat aus Ruccola, grünem und rotem Basilikum, geröstete, blanchierte Mandeln, Medjoul-Datteln, etwas Zitronenabrieb und eine hausgemachte Vinaigrette.“ – Ach was soll’s, hier geht’s zur Speisekarte. Am Abendbuffet verzaubert euch Nicole Michniewski mit ihren vegetarischen Speisen; Chefkoch Klöpping schmeißt Fleisch und Gemüse auf den Grill. An der Indie-Bar gibt’s Bier, Brause und den Drink des Abends: Die weinende Piratenbraut.

Samstag, den ganzen Tag

Saal

Ausguck

Im Saal seid ihr dran. Ihr kommt als Teilnehmer und möchtet euer Magazin vorstellen? Ihr steht auf analog? Dann sind wir gespannt, wie ihr eure 15 Minuten mit Leben füllt. Führt ein Indie-Kunststück auf, meißelt eure 10 Indie-Thesen in die Wand, singt den Indie-Song, erzählt eure schönste Geschichte. Im Saal auf der Lese-Insel ist euch die Aufmerksamkeit gewiss. Mutige vor, schickt uns eure Anmeldung per Mail.

Samstag, ab 10.30 Uhr

Saal, Garten

Zweites Frühstück, Kaffee, wach werden

Während wir uns noch die Augen reiben, ist Nicole Michniewski schon wach und schüttelt den Mandelbaum . Was herunterpurzelt? Hörnchen wie aus dem Füllhorn, getoastetes Bananenbrot und süße, hausgemachte Marmeladen.

Samstag, ab 10 Uhr

Goldener Salon

Impulsvortrag

Kai Brachs Arbeitsplatz sind Flughäfen, Hotel-Lobbys oder Cafés überall auf der Welt. In einer One-Man-Show produziert er das Digital-Magazin “Offscreen” – gedruckt. Kai Ist Gründer, Herausgeber, Chefredakteur, Artdirektor, Herstellungs- und Vertriebsleiter in einer Person. Er kommt aus Saarbrücken, lebt und arbeitet in Melbourne, lässt sein Magazin unabhängig von einem Verlag in Berlin drucken und vertreibt es in alle Welt – überwiegend nach England, Australien oder in die USA. Ein Schlüssel zu seinem Erfolg: Transparenz. Kai zeigt jeden seiner Arbeitsschritte im Web, bis hin zur Einkommensabrechnung aus dem letzten Jahr. „Ich war genervt davon, wie wenig im Netz über das Magazinmachen zu finden war – also arbeite ich heute transparent, damit andere Magazinmacher von meinen Fehlern lernen können“. Ein Plädoyer für’s Selbermachen – zum Nachmachen. Mit Kai Brach (Offscreen)

Samstag, ab 11 Uhr

Konfi

Werkstatt: Einmalig

Wie wird aus einer Idee ein Konzept mit einem tragfähigen Geschäftsmodell? Wie bringt man Design und Inhalt zusammen und was sind die richtigen Vertriebswege? Andreas Vollertisch (Artdirektor) und Oliver Wurm (Chefredakteur) machen seit Jahren zusammen Einmal-Indies zu zeitlosen Themen. In ihrer Werkstatt entwickelt ihr zusammen eine neue Magazinidee. Mit Andreas Volleritsch (Neubau Design) und Oliver Wurm

Roter Salon

Werkstatt: Selbermachen

Schere, Klebstoff, Papier und ein Kopierer: Fertig ist das eigene Indie – oder das erste Kunstwerk. Wir feiern die Kultur des Selbermachens, mit einem Rückgriff auf die Selbstmach-Kultur der Fanzines. Und natürlich mit klebrigen Fingern. „Analogsamstag“ ist spontan und intuitiv; der Entstehungsprozess und die direkte Kommunikation sind wichtige Bestandteile und eine willkommene Abwechslung zu Facebook oder Fernseher. Kleine Übungen schaffen Veränderungen der herkömmlichen Gewohnheiten. Die Veränderung des Blicks ist auch eine Veränderung des Denkens. Das Ziel: Ideen umsetzen, Situationen testen. Mit Fabian Knöbl und Sebastian Zimmerhackl.

Goldener Salon

Werkstatt: Geldbeutel

Es ist das ewige Kreuz des Indie-Publishings: Der Geist ist willig, doch der Geldbeutel ist schwach. Wo kommt also die Kohle her? Das Schwinden des traditionellen Anzeigenmodells und die Demokratisierung im Indie-Publishing bedeutet auch, dass Magazinmachern heute viel mehr Wege offen stehen, viel weniger Geld einzunehmen. Im Workshop schauen wir auf die wichtigsten dieser Wege – und geht noch einen Schritt weiter: Mit geballter kreativer Kraft entwickeln wir neue Wege der Finanzierung. Die beste Idee – gekürt von einer illustren Jury – verschafft nicht nur allen anwesenden Magazinmachern Reichtum, sondern bekommt auch einen (kleinen) Preis. Lasst euch überraschen! Mit Kati Krause

Samstag, ab 13 Uhr

Goldener Salon

Impulsvortrag (English)

Die Idee von Stack ist einfach: Mit dem Abo liegt jeden Monat ein anderes Independent Magazine im Briefkasten. Aber dahinter steckt mehr: Steve Watson baut an einer Indie-Familie und hat dafür seinen Agenturjob aufgegeben. Was ihn treibt? Eine neue Blüte kreativer Publikationen, die mit anderen Medien in den Wettstreit um die Aufmerksamkeit des Publikums treten. Wie bleiben die Indies vorn? Ein Blick in die Werkstatt. Mit Steve Watson (Stack Magazines)

Samstag, ab 14.30 Uhr

Roter Salon

Werkstatt: Inhalt

Wir haben einmal erlebt, wie es ist, wenn Michael Hopp einen Magazin-Dummy „bespricht“. Er wandert dann vor den aufgereihten Doppelseiten auf und ab. Hält einen Moment inne und sagt dann in Helmut-Schmidt-Manier einen wohl überlegten Satz, der noch mal alles ins Wanken bringt. Oder exakt den Nerv eines Konzeptes trifft. Hopp ist Indiemag-Macher seit mehr als 30 Jahren. In der Werkstatt praktiziert er den Schulterblick für euch. Mit Michael Hopp (Hopp und Frenz)

Konfi

Schwerpunkt: Vertrieb

Wie kommt mein Heft an den Kiosk – und gehört es dort überhaupt hin? Stephan Busse ist Projektleiter im Business Development bei der „DPV Deutscher Pressevertrieb GmbH“. Er kennt womöglich jeden Bahnhofskiosk in der Bundesrepublik. Und annähernd jeden Titel, der dort im Regal steht – behaupten wir. Sein Credo: Indies richten sich in der Regel weder formal noch inhaltlich nach den Marktgegebenheiten, sondern nehmen oftmals eine sehr individuelle Position ein. Der klassische Pressemarkt hingegen unterliegt bestimmten Regularien. Zusammen mit euch möchte Stephan Busse überlegen, wie diese Diskrepanz aufgelöst werden kann. Guerilleros welcome! Mit Stephan Busse (dpv.de)

Goldener Salon

Schwerpunkt: Marken- und Preisbildung

Indie-Magazine haben einen strategischen Vorteil: Ihnen gelingt es, Leser in Fans zu verwandeln. Dies hat Konsequenzen auf den Preis, der viel mit Emotionen zu tun hat – weiß Ole Jendis, der das Wirtschaftsmagazin Impulse 2013 aus dem Großverlag Gruner + Jahr trug und auf eigene, unabhängige Beine stellte. Wer ein Indie-Magazin herausgibt, muss wissen: "Was bin ich meinen Kunden wert?". Ole Jendis gewährt euch einen Blick in seine Erfahrungstruhe und erörtert fünf Thesen zum optimalen Preis von Indie Magazinen. Mit Ole Jendis (impulse.de)

Samstag, ab 16.15 Uhr

Goldener Salon

Podium: „Kaltstart“

Ab in’s kalte Wasser! Magazin-Vordenker erzählen, warum sie es ohne Verlag versuchen – und unter welchen Umständen sie sich vorstellen könnten, wieder unter das Verlagsdach zu schlüpfen. Josephine Götz hat die ersten Anzeigen für Päng! in der WG-Küche verkauft, um aus ihrer Bachelorarbeit ein Quartalsmagazin zu machen. Marc Winkelmann hat als Verlagskaufmann volontiert und ist dann doch Journalist geworden. Seit April ist er Chefredakteur des Wirtschaftsmagazins Enorm. Und Nikolaus Förster kaufte Anfang 2013 das Wirtschaftsmagazin Impulse aus den kollabierenden G+J Wirtschaftsmedien heraus, seitdem führt er es unabhängig weiter. Ein Gespräch über das Machen, das Scheitern, das Wiederaufstehen, das Weitermachen, das Ende? Mit Marc Winkelmann (Enorm), Josephine Götz (Päng!), Nikolaus Förster (Impulse), Moderation: Boris Rosenkranz (NDR/Zapp)

Samstag, ab 18 Uhr

Goldener Salon

Abschlussvortrag

Horst Mosers Antwort auf die Frage „Was ist Indie?“ ist einfach und präzise: „indie c’est moi!“. Moser ist ein Grand Seigneur unter den Magazinmachern. Nach mehr als 20 Jahren Artdirektion und Entwicklung von Zeitschriften hat Moser viele Titel kommen und gehen sehen. Mit dem Design-Magazin Cut gibt der Müncher seit 2009 auch ein eigenes Indiemag heraus. Was überrascht einen, der schon (fast) alles gesehen hat? Was bedeutet für ihn Unabhängigkeit? Und was bleibt eigentlich nach zwei Tagen Indiecon? Der Abschlussvortrag.

Änderungen am Programm und dem Zeitplan behalten wir uns vor.

Hintergrund

Info

Die Indiecon ist ein Herzensprojekt. Seit unserer Abschlussarbeit befassen wir uns intensiv mit Indenpendent Magazines. Die Ergebnisse sind auf Indiemags.de dokumentiert. Der Blog ist mittlerweile zur wachsenden Plattform für Indie-Titel aus dem deutschsprachigen Raum geworden.

Die Indies haben uns seitdem nicht mehr losgelassen. Wir haben viele Magazinmacherinnen und Magazinmacher getroffen, waren auf Podien und Kongressen unterwegs. Dabei tauchten immer wieder ähnliche Fragen auf, nach Verkauf, Vertrieb, Finanzierung, aber auch nach den Menschen hinter bestimmten Titeln.

Deshalb wollen wir mit der „Indiecon“ das virtuelle Netzwerk in die Realität holen und gemeinsam mit Experten und Vordenkern die Indie-Szene hochleben lassen: Mit euch!

Das Ganze geschieht ohne die Absicht daran etwas zu verdienen und in unserer Freizeit. Wir bitten deshalb um Nachsicht, wenn mal etwas länger dauert oder nicht so glattgebügelt läuft wie die Bestellung beim Versandriesen. Wenn der Auftakt gelingt, wird vielleicht eine Serie draus – und dann läuft im nächsten Jahr natürlich alles besser!

Indie an der Alster

Für zwei Tage verwandeln wir die Heine-Villa in ein Habitat für Freidenker.

Raumplan

Raumplan

Bei der Indiecon 2014 helfen mit

Arne Brenneisen, Programmierer bei DIE BRUeDER, schenkt aus und haut für die Indiecon-Website in die Tasten

Malte Brenneisen, Journalist bei DIE BRUeDER, stellt das Programm zusammen und kümmert sich um Gäste und interessierte Öffentlichkeit

Tine Fetz, freie Illustratorin, eröffnet die Indie-Bar und bringt Piratenbräute zum Weinen

Philipp Gieseler, Grafiker bei DIE BRUeDER, lässt virtuelle Flaggen flattern und bringt Ordnung ins Buchstabenchaos

Martin Kaumanns, Grafiker bei DIE BRUeDER, baut schwarz-weiße Parallelwelten für die Druckmaschine

Nico Klöpping, Koch, fährt einen Kühllaster mit Tieren und Pflanzen nach Hamburg, um sie dort zu grillen

Wilm Lindenblatt, freier Illustrator, schnippelt Charlotten und hat vielleicht als einziger Wein dabei

Nicole Michniewski, freie Künstlerin, backt Quiche und Kuchen für hungrige Magazinmenschen

Nelli Neb, Projektplanerin, bringt Ordnung ins Zahlenchaos und hilft bei allen wichtigen Fragen

Guido Neuhaus (ehem. Hardieck), Director New Media bei Hoffmann und Campe, schreibt Protokolle und wacht über die Heine Villa

Stella Richter, Designerin, bevölkert die Leseinsel und verkauft Magazine

Mareike Scheler, Online-Marketing-Expertin, versorgt alle Daheimbleiber mit frischen Infos bei Facebook und Twitter – und reicht euch bei Fragen ein Mikrofon.

Lena Schrock, Medienmanagerin und gerade helfende Hand bei Hoffmann und Campe, bucht Hotelzimmer, verschickt Tickets und pudert aufgeregten Gästen die feuchte Stirn

Lennart Spindler, Ergotherapeut, hilft beim Grillen, spuckt Feuer und spielt Gitarre

Malte Spindler, Fotograf und Gestalter bei DIE BRUeDER, kuratiert die Indievision-Ausstellung, baut die Coulissen und orchestriert das Unterhaltungsprogramm

Urs Spindler, Journalist bei DIE BRUeDER, plant die Panels und dreht jeden Euro dreimal um

Christian Wischnewski, freier Illustrator, schleppt Paletten und weckt Wesen mit dem Zeichenstift

Kerstin Wöltje, Biologin, hilft beim Abbau und hat Sonntag noch gute Laune, wenn alle anderen verkatert sind

Andra Wöllert, freie Journalistin, organisiert den Ticket-Verkauf und sorgt dafür, dass sich alle nachher noch lieb haben

Hintergrund

FAQ

I don‘t understand anything of this

We‘re so sorry that we can‘t provide all information in english right now. Feel free to ask and we will get back to you immediately.

Tickets

Was kostet ein Ticket?

Ein normales Ticket kostet 99€. Mit den Einnahmen decken wir die Kosten für die Veranstaltung (Essen, Trinken, Rahmenprogramm) und die Anreise und Unterbringung von Sprecherinnen und Sprechern. Wer uns darüber hinaus unterstützen möchte, kann dies mit dem Kauf eines Förderer-Tickets tun (150€). Alle Einnahmen fließen in die Indiecon.

Gibt es Ermäßigungen?

Ein ermäßigtes Ticket bekommen Studierende, Schüler/innen, Rentner/innen, Sozialhilfeempfänger/innen, Menschen mit Behinderung oder solche, die aus anderem Grund von besonderen Härten getroffen sind. Im Zweifelsfall bitte kurz anfragen.

Gibt es Tagestickets?

In Ausnahmefällen können wir ein Tagesticket zum ermäßigten Preis von 75€ ausstellen.

Ist es möglich, das Ticket zurückzugeben?

Nein, das geht leider nicht – sorry. Wir brauchen zumindest diese Planungssicherheit. Die Tickets sind aber grundsätzlich übertragbar. Dazu bitte kurz mit uns Rücksprache halten.

Ich habe bezahlt – wo bleibt mein Ticket?

Wir versenden die Tickets zentral, voraussichtlich Anfang August.

Wo bekomme ich ein Ticket her?

Die Indiecon soll möglichst vielen Magazinmacherinnen und Magazinmachern die Möglichkeit bieten, sich über ihre Leidenschaft auszutauschen. Leider haben wir in diesem Jahr nur 150 Plätze. Wir haben bevorzugt Menschen eingeladen, die uns bei unserer Abschlussarbeit und bei Indiemags.de unterstützt haben. Wir haben dich vergessen? Das tut uns leid! Schreib uns einfach eine Mail. Du machst ein Magazin und hörst gerade das erste Mal von uns? Auch dann: Einfach mailen, und wir schauen, was sich machen lässt.

Wir sind unabhängige Magazinmacher – können wir uns akkreditieren?

Logisch, dass wir nicht Indiemagmacher für ein Indiemag-Festival akkreditieren können, oder? Wir haben zum Auftakt leider nur 150 Plätze und Ticket- und Sponsoringeinnahmen decken so gerade die Kosten. Deshalb bitten wir um Verständnis, wenn wir nur sehr, sehr wenige Menschen für lau reingucken lassen können.

Anmeldung

Muss ich mich für Veranstaltungen anmelden?

Einige Schwerpunkt-Veranstaltungen am Samstagvormittag haben nur eine begrenzte Zahl von Plätzen, um eine produktive Arbeitsatmosphäre zu gewährleisten. Deshalb sind hierfür Anmeldungen erforderlich. Sollten sich mehr Menschen anmelden als teilnehmen können, losen wir die Plätze aus und versuchen ggf. einen Ersatz zu finden.

Wann und wo kann ich mich anmelden?

Die Infos zur Anmeldungen erhaltet ihr mit dem Ticket.

Magazinverkauf

Kann ich mein Magazin auf der Indiecon verkaufen?

Aber bitte! Wir freuen uns auf die Vielfalt im Indiecon-Lesesaal. Stella Richter von Magasin wird zentral den Verkauf regeln – ihr müsst euch also nicht selbst neben den Magazinstapel stellen. Allerdings haben wir nur begrenzten Platz. Bitte wendet euch deshalb vor der Veranstaltung an Stella und klärt mit ihr, was möglich ist.

Ich weiß immer noch nicht weiter!

Dann einfach fragen: info@indiemags.de

Hintergrund

Unterstützer

DANKE!

Wir danken unseren Sponsoren und Unterstützern, die uns größtes Vertrauen schenken und die Indiecon überhaupt erst möglich machen:

Hauptsponsor

Hoffmann und Campe

Unterstützer

Adobe Typekit

AZ Druck und Datentechnik

Medienpartner

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